Donnerstag, 23. Oktober 2025, um 19 Uhr, Thomas-Wimmer-Ring 14, 80538 München
Der Eintritt ist frei, Dauer ca. 60 Minuten
PROGRAMM
Bekannte und unbekannte Charakterstücke aus der Klavierliteratur des 19. Jahrhunderts.
Carl Czerny (1791–1857)
Aus: „Album Élégant des Dames Pianistes“ op. 804 Heft 2 (1850)
Nr. 13 Eugenie Des-Dur
Nr. 14 Serena As-Dur
Nr. 16 Feodora a-moll
Edvard Grieg (1843–1907)
Alfedans (Elfentanz) aus „Lyrische Stücke“ (Buch 1) op. 12 Nr. 4
Sommerfugl (Schmetterling) aus „Lyrische Stücke“ (Buch 3) op. 43 Nr. 1
Trolltog (Zug der Zwerge) aus „Lyrische Stücke“ (Buch 5) op. 54 Nr. 3
Ignaz Moscheles (1794–1870)
Fünf Präludien aus: „Fünfzig Praeludien in den verschiedenen Dur- und Molltonarten“ op. 73 (1827)
C Dur
A Dur
g moll
D Dur
A Dur
Tekla Bądarzewska-Baranowska (1834–1861)
Modlitwa dziewicy (Das Gebet einer Jungfrau) Es-Dur (annonciert 1851; veröff. 1856)
Emilie Mayer (1812–1883)
Aus: „Salonstücke“ (Stettin 1871)
Valse op. 32 C-Dur
Fryderyk Chopin (1810–1849)
Vier Mazurken op. 30 (komp. 1836/37; veröff. 1837/38)
Nr. 1 Allegretto non tanto c-Moll
Nr. 2 Vivace h-Moll
Nr. 3 Allegro non troppo Des-Dur
Nr. 4 Allegretto cis-Moll
Karol Mikuli (1819–1897)
Deux Nocturnes op.19
Nr. 1 a moll
Nr. 2 fis moll
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Aus: „Sechs Lieder ohne Worte“ Heft 7, op. 85, MWV SD 46 (1834–1845, erschienen 1850/51)
Nr. 1 Andante espressivo F Dur, MWV U 189 (komp. vor 1844)
Nr. 2 Allegro agitato a moll, MWV U 101 (komp. 1834)

Varvara Manukyan ist eine Musikerin von besonderem Format.
Im Zentrum ihres Interesses liegt es, sich beim Spiel der historischen Tasteninstrumente und des modernen Klaviers persönlich zurückzunehmen und dem Komponisten und der Komposition Raum zur Entfaltung zu geben. Ihre große innere Ruhe und ihre Demut gegenüber dem vorgegebenen Kunstwerk befähigt sie zu außergewöhnlichen Interpretationen.
Sie beschäftigt sich seit Jahrzenten mit historischer Aufführungspraxis und versucht, für Konzerte Instrumente zu finden, die aus der Zeit der Komposition stammen oder ihnen nachgebaut sind. Ihr Repertoire reicht von den frühesten Zeugnissen für Tasteninstrumente aus dem 16. Jahrhundert bis zur zeitgenössischen Musik, wobei es ihr ein besonderes Anliegen ist, den musikalischen Reichtum ihres Heimatlandes Armenien und der osteuropäischen Musik im Westen bekannt zu machen.
Ihre breitgefächerte Ausbildung als Pianistin und Cembalistin erhielt sie an den Musikhochschulen in Yerevan, Moskau und München, wobei sie sämtliche Abschlüsse wie auch das Meisterklassen-Studium bei Christine Schornsheim mit Auszeichnung absolvierte.
Zahlreiche Konzerte als Solistin und als Kammermusikerin führten sie durch Europa und Asien.




