40 Jahre FAZIOLI – Rückblick 2021

Fazioli Pianoforti feierte im vergangenen Jahr 40jähriges Jubiläum. Auch unsere Zusammenarbeit mit der italienischen Flügelmanufaktur zählt in Kürze den 40. Jahrestag. Wir sind stolz darauf, seit 1982 Fazioli Händler sein zu dürfen und schwärmen tagtäglich für diese traumhaften Instrumente.

Damals machte Senior Dieter Fischer in Frankfurt auf der Musikmesse Bekanntschaft mit den Instrumenten von Fazioli. Er war mit unserem damaligen Werkstattmeister Paul Stöckle unterwegs und beide konnten ihren Augen und Ohren fast nicht glauben. Die Konstruktion, die Bauweise, die Verarbeitung, das Material. Fazioli hat Bauweisen aus der Vergangenheit in die Gegenwart geholt, das war außergewöhnlich und machte die beiden neugierig. So wollten wir diese Flügel unbedingt in unserem Geschäft haben und sofort bestellen, allerdings zögerte Paolo Fazioli. Er wollte sich erst die Werkstatt ansehen und sich von der Qualität unseres Musikhauses überzeugen. Das hatte uns damals schwer beeindruckt. So begann nach bestandener Prüfung die Zusammenarbeit, die bis zum heutigen Tag andauert. Paolo Fazioli und Dieter Fischer verbindet nach 40 gemeinsamen Jahren für den guten Klang auch eine besondere Freundschaft. Sie haben als Weggefährten viel bewegt.

Wir freuen uns sehr, dass mit Luca Fazioli die Geschichte und das Schaffen von Fazioli so erfolgreich fortgeführt wird. Auch er strebt mit großer Leidenschaft nach Perfektion. Die Devise bei Fazioli: Man will es stets noch besser machen! Technologie, Forschung und Kreativität sind fester Bestandteil der Fazioli-DNA. Das merkt man bei jedem Instrument, so viel Hingabe liegt in dieser Arbeit. Fazioli ist kompromisslos, wenn es um Qualität und Material geht. Kein Instrument – mittlerweile sind das rund 140 bis 150 pro Jahr – verlässt die Manufaktur, ohne dass der „Ingegnere“ es selbst kontrolliert hätte.

Dutzende von Musikschulen, Hochschulen, Stadthallen und Radiosendern in Deutschland verfügen mittlerweile über Flügel von Fazioli, unter anderem das Staatstheater in Stuttgart, die John Cranko Schule, die Hochschulen in Dresden, Augsburg, Stuttgart oder Detmold, der Bayerische Rundfunk, die neue Tauberphilharmonie oder auch im Herkulessaal in München ist oft ein Fazioli zu hören. Viele Pianisten wie Herbie Hancock, Angela Hewitt, Vadym Kholodenko oder Marc-André Hamelin entscheiden sich für Fazioli.

Fazioli selbst vertritt die Philosophie, dass es dem Künstler überlassen sein muss, welches Instrument ihn oder sie bei seinen/ihren Interpretationen begleiten soll. Schließlich wählt auch ein Maler seine Farben selbst. Das tut die junge Generation auf jeden Fall, denn bei internationalen Wettbewerben spielt Fazioli gegenwärtig eine ordentliche Partie mit, beispielsweise in Moskau (Tschaikowsky), Utrecht (Liszt) oder während des Arthur Rubinstein Concours in Tel Aviv oder jüngst beim internationalen Chopin Wettbewerb in Warschau, wo das 40jährige Jubiläum von Fazioli mit einem sensationellen Erfolg gekrönt wurde.

Er gehört zu den wichtigsten Musikwettbewerben weltweit, und das, obwohl – oder gerade weil – er dem Werk eines einzigen Komponisten gewidmet ist: Frédéric Chopin. Alle fünf Jahre wird der Chopin-Wettbewerb in Warschau ausgetragen. Eigentlich sollte er schon im vergangenen Jahr stattfinden, ist dann aber auch der Pandemie zum Opfer gefallen. Umso glücklicher war man darüber, dass nun die 18. Ausgabe über die Bühne gehen konnte: mit 87 jungen Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt.

Unter den fünf Klavieren vier verschiedener Marken glänzte augenscheinlich der Konzertflügel Fazioli F278. Die drei Finalisten, die Fazioli wählten, gewannen schließlich jeweils mindestens einen der begehrtesten Preise: Der erste Preis ging an den Kanadier Bruce (Xiaoyu) Liu, der dritte an den Spanier Martin Garcia Garcia (ebenfalls der Sonderpreis für die beste Konzertdarbietung) und der fünfte an Leonora Armellini aus Italien.

„Dies ist einer der erfolgreichsten Meilensteine in der Fazioli-Geschichte“ bekräftigt Paolo Fazioli, der Gründer und Präsident der Firma, „und wir können ihn genau im Jahr unseres 40-jährigen Jubiläums feiern. Wir möchten dies freudig mit allen Mitgliedern der Fazioli-Familie teilen: Mit den Fazioli-Händlern und Kunden auf der ganzen Welt; mit all den Künstlern, die uns mit ihrem Vertrauen in unsere Marke und in die Qualität unserer Instrumente unterstützt haben; mit all denen, die uns durch jahrelanges, leidenschaftliches Engagement begleitet haben in Richtung einer kontinuierlichen technischen Verbesserung. Ein großes Dankeschön an Alle!“.

Sehen Sie die Finalrunde des ersten Preisträgers Bruce (Xiaoyu) Liu aus Kanada mit dem Klavierkonzert in e-moll, op. 11 unter:

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